Es sind Momente der Ruhe im Tagesplan, der im 15-Minuten-Takt vor allem mit Wissenschaft gefüllt ist. Astronauten leiden beispielsweise in der Schwerelosigkeit unter dem Abbau der Muskeln und Knochen. Dazu kommen Schlafstörungen. Das sei vergleichbar mit Patienten auf Intensivstationen.
Aber in der Schwerelosigkeit sind noch mehr Dinge möglich, die auf der Erde nicht machbar sind. Die Untersuchung von Zellen, die Wirkung von Medikamenten, das Wachstum von Kristallen: Während die Schwerkraft einige Analysen erschwert, können sie an Bord der ISS in 3D untersucht werden.
2031 soll das Ende der ISS kommen
Auch neuartige Metalllegierungen lassen sich dort herstellen. Auf der Erde sinken schwerere Bestandteile nach unten. In der Schwerelosigkeit aber „lassen sich viel gleichmäßigere“ Mischungen untersuchen. Die Ergebnisse helfen dabei, Verfahren und Materialien auf der Erde zu verbessern. Das gilt auch für Zementmischungen, die Matthias Maurer bei seiner Mission – „wer sonst bei dem Namen“ – analysiert hat.