Hirnschnitte werden analysiert
Um ihrem Ziel näher zu kommen, arbeiten Schiffer und seine Kollegen in Jülich mit „Postmortalen Daten aus Körperspenderprogrammen“ und damit mit Gehirnen von Menschen, die ihren Körper nach dem Ableben der Wissenschaft zur Verfügung stellen. In bis zu 8000 Scheiben wird das Gehirn geschnitten. Dank digitaler Technik werden diese noch einmal in 20 Folien verkleinert und gespeichert. Um sie wieder digital zusammenzusetzen, ihre Verbindungen zu erkennen und auf Unterschiede zwischen einzelnen Gehirnen hinzuweisen, bedarf es nicht nur eines Superrechners wie „Jupiter“, der als erster Rechner in Europa die Grenze von einer Trillion Rechenoperationen pro Sekunde und damit eine neue Dimension erreicht. Es braucht auch die KI, die in ihrer derzeitigen Entwicklungsstufe in der Lage ist, zu sortieren, zu kombinieren und zu vergleichen.