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SUMMARY:Achtung! Auf den 24.3.26 verlegt: Dr. Martina Preiner\, Vom Gestein zur Zelle - wie entstand Leben auf der Erde?
DESCRIPTION:Achtung! Dieser Vortrag wurde vom 10.3.26 auf den 24.3.26 verlegt! \nWie das Leben entstand\, ist wohl eine der größten ungelösten Fragen der Wissenschaft. In diesem Vortrag nähern wir uns dem Thema von mehreren Seiten – der Biologie\, der Geologie und der Chemie – und begeben uns auf die Suche nach Parallelen zwischen chemischen Prozessen in lebenden Zellen und nicht lebenden Mineralien. \nDr. Martina Preiner studierte Chemie und Biochemie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Nach ihrem Masterabschluss in physikalischer Chemie begann sie eine Karriere als Wissenschaftsjournalistin. Sie arbeitete sieben Jahre lang für verschiedene deutsche Medien\, bevor ein Interview mit einem Forscher zur Entstehung des Lebens sie zurück ins Labor führte. Für ihre Promotion an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf untersuchte sie die Parallelen zwischen geochemischer und biochemischer CO2-Fixierung. Während eines Postdoc-Aufenthalts an der Universität Utrecht und dem Königlich Niederländischen Institut für Meeresforschung (NIOZ) bereiste sie anschließend hydrothermale Tiefseesysteme und erforschte diese. Seit 2023 leitet sie ihre eigene Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie (Marburg) und konzentriert sich dabei auf organische Coenzymen zur aktiven Verknüpfung von geochemischer und biochemischer CO2-Fixierung.
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SUMMARY:Achtung! Entfällt wegen Erkrankung: Prof. Dr. Christian Neuhäuser\,  Reichtum und Demokratie
DESCRIPTION:Achtung! Dieser Vortrag muss wegen einer Erkrankung des Referenten leider entfallen!
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SUMMARY:Prof. Dr. Felix Wemheuer\, Von Mao bis Xi - Ziel der Kommunistischen Partei Chinas: Den Westen ein- und überholen
DESCRIPTION:Achtung! Dieser Vortrag findet an einem Mittwoch (!) statt! \nDie Kommunistische Partei Chinas (KPCh) wird das Land zu neuer globaler wirtschaftlicher und militärischer Stärke führen. Das ist die zentrale offizielle Botschaft der chinesischen Regierung an die Bevölkerung. Der Parteivorsitzende und Staatspräsident Xi Jinping rückt seit 2017 die Planung der »Zweimal hundert Jahre« ins Zentrum der Zukunftsvision. Zum 100. Gründungstag der KPCh 2021 verkündete Xi\, das erste Ziel\, eine »Gesellschaft des bescheidenen Wohlstandes« aufzubauen\, sei erreicht worden. Zum 100. Jahrestag der Gründung der Volksrepublik 2049 soll China ein »modernes sozialistisches Land« sein und eine „Armee auf Weltklasseniveau“ besitzen. Dieses Ziel ist auch zentraler Bestandteil des »chinesischen Traums«. Der Vortrag zeigt\, dass Pläne zum Ein- und Überholen der westlichen kapitalistischen Zentren keinesfalls neu sind\, sondern schon seit Gründung des Staates 1949 von allen Generationen der Parteiführungen seit Mao Zedong mehrfach entworfen worden sind. Wemheuer analysiert die Gründe\, warum einige dieser Zukunftsplanungen gescheitert sind oder erfolgreich waren. \nFelix Wemheuer ist Professor für Moderne China-Studien an der Universität zu Köln. Zu seinen Veröffentlichungen gehören „Social History of Maoist China“\, „Marx und der globale Süden“\, „Chinas große Umwälzung“ sowie eine Biografie von Mao Zedong. Er studierte „Geschichte der KPCh“ an der Volksuniversität in Beijing (2000-2002)\, war  Gastwissenschaftler an der Harvard Universität (2008-2010)\, Fudan Universität in Shanghai (2018\, 2023) und an der Academia Sinica in Taibei (2023 und 2024). Seine neusten Veröffentlichungen sind „Die Zukunft mit China denken“ (herausgeben mit Daniel Fuchs u.a.) sowie „China: Land von Widersprüchen und Vielfalt“. \nEr betreibt den Youtube-Kanal „Studying Maoist China“. https://www.youtube.com/@felixwemheuerstudyingmaois1051/videos
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SUMMARY:Prof. Dr. Eva Schlotheuber\, Unerhörte Frauen: Liebe und Freundschaft in den spätmittelalterlichen Frauengemeinschaften
DESCRIPTION:Frauen\, die im Mittelalter im Kloster lebten\, waren keineswegs »unerhört« im Sinne von wirkungslos. im Gegenteil. Ihre Gemeinschaften waren oftmals mächtige Institutionen\, und sie sahen sich selbst in einer höchst einflussreichen Position\, da sie durch ihre Lebensform wie niemand sonst das Ohr des »höchsten Königs« hatten. Als „Bräute Christi“ war das Thema Liebe und Freundschaft ganz zentral für die Frauen und findet sich in allen Schattierungen im Leben der Nonnen. Der Alltag der Nonnen ist getragen durch ein vielfältiges Freundschaftsnetz innerhalb und außerhalb des Klosters\, das sie vor allem in Krisenzeiten klug zu handhaben wussten. \nNach ihrem Studium seit 1979 in Göttingen und Kopenhagen (Geschichte\, Archäologie und Anthropologie)\, der Promotion an der Universität Göttingen und Tätigkeiten als Wissenschaftliche Assistentin an Hochschulen in Braunschweig und München habilitierte Eva Schlotheuber 2002/2003 am Historischen Seminar LMU München. 2006 folgte die Verleihung des ‚Therese von Bayern Preises‘ der LMU München für „herausragende Forschungsarbeiten und Forschungskonzeption an der Schnittstelle von mittelalterlicher Bildungs-\, Kirchen- und Kulturgeschichte“. Von 2007 bis 2010 hielt sie eine Professur für die Geschichte des Spätmittelalters und der Historischen Hilfswissenschaften an der WWU Münster\, bevor sie 2010 auf den Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte der HHU Düsseldorf berufen wurde. Von 2016 bis 2021 war sie zudem Vorsitzende des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e.V.. Im WS 2021/22 hielt sie zudem eine Gastprofessur in Pavia. Prof. Eva Schlotheuber ist Mitglied in zahlreichen Fach-Beiräten und arbeitet in vielfältigen Forschungsprojekten.  Aus einem dieser Projekte entstand 2023 das Werk „Die Goldene Bulle von 1356 – das Grundgesetz des römisch-deutschen Reichs mit der Prachthandschrift König Wenzels IV“\, das im Handel erhältlich ist. Ihr Vortrag zu diesem Thema aus dem letzten Vortragsjahr ist uns noch in bester Erinnerung!
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SUMMARY:Elmar Theveßen (ZDF)\, Der Systemsprenger – wie Donald Trump Amerika und die Welt verändert
DESCRIPTION:Achtung! Dieser Vortrag findet an einem Freitag statt! \n\n\n\nDer Wissenschaftliche Verein ist in diesem Jahr besonders stolz darauf\, dass er seit nunmehr 175 Jahren fast ununterbrochen wissenschaftliche Vorträge anbietet – der Gründung des Vereins im Januar 1850 (Vereinsjahr 1849/50) folgten erste Zusammenkünfte\, bei denen „in löblicher Kürze von einem besonders Kundigen über einen allgemein ansprechenden Gegenstand vorgetragen“ wurde. Heute erscheint uns angesichts der massenhaften Verbreitung von „fake news“ und des um sich greifenden Leugnens wissenschaftlicher Erkenntnisse das Anliegen unserer Gründerväter wichtiger denn je. So freuen wir uns\, aus diesem Anlass mit Elmar Theveßen einen prominenten und hoch kompetenten Referenten zu einem uns alle stark bewegenden\, brandaktuellen Thema gewonnen zu haben. \n\n\n\nMit Donald Trump als Präsident der Vereinigten Staaten scheint sich die regelbasierte\, werteorientierte Weltordnung aufzulösen. Geopolitisch\, militärisch und wirtschaftspolitisch droht ein Rückfall in eine Zeit\, in der der beste Deal im Mittelpunkt steht. Die Werte\, die die westliche Welt über einen langen Zeitraum prägten\, scheinen kaum noch eine Rolle zu spielen. Und Amerikas Demokratie droht kurz vor ihrem 250. Geburtstag in den Autoritarismus abzugleiten. Elmar Theveßen beleuchtet die Risiken und Chance für eine Welt im Umbruch und für ein Europa in seiner größten Bewährungsprobe seit acht Jahrzehnten. \nElmar Theveßen ist seit 2019 Leiter des ZDF-Studios Nord- und Mittelamerika in Washington\, USA. Er wurde am 3. Juni 1967 in Viersen geboren\, studierte Politische Wissenschaft\, Geschichte und Germanistik in Bonn sowie Foreign Policy and Journalism an der American University in Washington\, D.C. Neben dem Studium war er u.a. freier Mitarbeiter bei Channel 5 Fox und der Deutschen Rundfunkagentur RUFA. Danach arbeitete er als freier Mitarbeiter im ZDF-Studio Bonn und wurde verantwortlicher Redakteur der Sendung „Bonn direkt“. Von 1995 bis 2001 war er ZDF-Korrespondent für Nordamerika in Washington. Nach Stationen beim Magazin „Frontal21“ (2001/2002) und als Chef vom Dienst der ZDF-Hauptredaktion Aktuelles (2003 bis 2007) war er von 2007 bis 2019 Stellvertretender Chefredakteur und Leiter der Hauptredaktion Aktuelles des ZDF. \n2023 wurde Elmar Theveßen mit dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für Fernsehjournalismus ausgezeichnet und erhielt 2012 den Deutschen Fernsehpreis für die Dokumentation „Nine Eleven“. Gleich dreimal kürte ihn die RIAS-Kommission mit dem Fernsehpreis. 1994 erhielt er den Medienpreis des Deutschen Bundestages. \nTheveßen ist Mitglied der Atlantikbrücke\, im Kuratorium Albertus-Magnus-Gymnasium Viersen sowie im Kuratorium des Weiterbildungszentrums Ingelheim. Außerdem ist er Beirat im Verbund Deutsch-Amerikanischer Zentren und Aufsichtsrat der DocStation. Als Autor hat er zahlreiche Publikationen veröffentlicht\, darunter: „Deadline“ (2025)\, „Kampf der Supermächte“ (2022)\, „Die Zerstörung Amerikas“ (2020)\, „Terror in Deutschland“ (2016) und „Nine Eleven“ (2011). \n 
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SUMMARY:Achtung - auf den 4.2.26 verschoben!!!! Prof. Dr. Felix Wemheuer\, Von Mao bis Xi - Ziel der Kommunistischen Partei Chinas: Den Westen ein- und überholen
DESCRIPTION:Achtung! Dieser Vortrag muss leider auf Mittwoch (!)\, den 4.2.2026 verschoben werden! \nDie Kommunistische Partei Chinas (KPCh) wird das Land zu neuer globaler wirtschaftlicher und militärischer Stärke führen. Das ist die zentrale offizielle Botschaft der chinesischen Regierung an die Bevölkerung. Der Parteivorsitzende und Staatspräsident Xi Jinping rückt seit 2017 die Planung der »Zweimal hundert Jahre« ins Zentrum der Zukunftsvision. Zum 100. Gründungstag der KPCh 2021 verkündete Xi\, das erste Ziel\, eine »Gesellschaft des bescheidenen Wohlstandes« aufzubauen\, sei erreicht worden. Zum 100. Jahrestag der Gründung der Volksrepublik 2049 soll China ein »modernes sozialistisches Land« sein und eine „Armee auf Weltklasseniveau“ besitzen. Dieses Ziel ist auch zentraler Bestandteil des »chinesischen Traums«. Der Vortrag zeigt\, dass Pläne zum Ein- und Überholen der westlichen kapitalistischen Zentren keinesfalls neu sind\, sondern schon seit Gründung des Staates 1949 von allen Generationen der Parteiführungen seit Mao Zedong mehrfach entworfen worden sind. Prof. Felix Wemheuer analysiert die Gründe\, warum einige dieser Zukunftsplanungen gescheitert sind oder erfolgreich waren. \nFelix Wemheuer ist Professor für Moderne China-Studien an der Universität zu Köln. Zu seinen Veröffentlichungen gehören „Social History of Maoist China“\, „Marx und der globale Süden“\, „Chinas große Umwälzung“ sowie eine Biografie von Mao Zedong. Er studierte „Geschichte der KPCh“ an der Volksuniversität in Beijing (2000-2002)\, war  Gastwissenschaftler an der Harvard Universität (2008-2010)\, Fudan Universität in Shanghai (2018\, 2023) und an der Academia Sinica in Taibei (2023 und 2024). Seine neusten Veröffentlichungen sind „Die Zukunft mit China denken“ (herausgeben mit Daniel Fuchs u.a.) sowie „China: Land von Widersprüchen und Vielfalt“. \nEr betreibt den Youtube-Kanal „Studying Maoist China“. https://www.youtube.com/@felixwemheuerstudyingmaois1051/videos
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SUMMARY:Dr. Anita Krätzner-Ebert\, Politische Denunziation in der DDR
DESCRIPTION:Das Aufklären von Denunziationen hat die Aufarbeitung der DDR-Geschichte maßgeblich motiviert und initiiert. Es wurde in der Öffentlichkeit viel über die Inoffiziellen Mitarbeiter der Staatssicherheit diskutiert. Aber das Phänomen der politischen Denunziation in der DDR\, wie sie sich konkret gestaltete und welche Auswirkungen sie auf die sozialen Beziehungen und die Gesellschaft hatte\, wurde nun erstmals in einer qualitativen Studie umfassend untersucht. Einige Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit wird Anita Krätzner-Ebert anhand vieler Beispiele aus den Stasiakten darstellen. \nDr. Anita Krätzner-Ebert wurde 1984 in Güstrow geboren. Sie studierte Geschichte und Germanistik an der Universität Rostock und der Ostfold University in Halden. 2012 promovierte sie im Fach Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der Universität Rostock zum Thema „Der Mauerbau und die Universitäten der DDR“. Von 2012 bis 2018 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung „Bildung und Forschung“ in der damaligen Stasiunterlagenbehörde. Sie ist assoziierte Wissenschaftlerin der Robert-Havemann-Gesellschaft.
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SUMMARY:Dipl. Ing. Volker Schmid (DLR)\, Die ISS-Missionen von Alexander Gerst und Matthias Maurer - Astronautik\, ISS-Nutzung und ihre gesellschaftliche Relevanz
DESCRIPTION:Im Jahr 1998 wurde das erste Element der Internationalen Raumstation ISS gestartet. Das größte Projekt der Menschheit im All kam zunächst nur schleppend in Gang. Viel kritisiert\, vor allem in Europa und Deutschland war der Vorwurf\, dass der Kosten-Nutzen-Faktor nicht gegeben sei – nichts dabei herauskäme. Überschattet vom Columbia-Unfall im Februar 2003 verzögerten sich die europäischen Beiträge bis ins Jahr 2008. \nThomas Reiter war der erste deutsche ESA Astronaut auf der ISS. Zwar lief das erste deutsche Experiment im Jahr 2001\, doch die volle Nutzung begann erst Mitte 2011 mit der permanenten 6-Personen-Crew. 2014 flog Alexander Gerst für 6 Monate zur ISS. Die Blue-Dot Mission brachte einen Hype in Deutschland\, der sich mit seiner zweiten Mission 2018 fortsetzte\, auch in der Funktion des Commanders. Schließlich folgte mit Matthias Maurer der vierte Deutsche 2021 auf der ISS als 600. Mensch im All. \nDeutschland ist der größte Stakeholder der ISS in Europa. Aber profitieren wir auch oder zahlen wir nur? Wie funktioniert die Logistik\, wie kommt ein Experiment auf die ISS\, wie läuft der Alltag dort oben ab und welche Probleme treten auf? \nDer Vortrag beleuchtet die Historie\, die Gegenwart und die Zukunft der ISS\, sowie die Ergebnisse und das immense Nutzungsspektrum anhand der Missionen von Gerst und Maurer. Auch die komplexe Beteiligung und Kooperation rund um die Welt wird mit vielen Bildern und Anekdoten erläutert. Highlight Experimente zeigen das Potenzial\, auch für die Zukunft\, denn der erdnahe Weltraum entwickelt sich immer mehr zum Wirtschaftsraum mir Game-Changer-Potenzial. Darüber hinaus zeigt der Vortrag die gesellschaftliche Relevanz\, einige Ergebnisse\, auch das Kosten-Nutzen-Verhältnis. Sehen Sie ISS-Missionen aus dem Maschinenraum – vom Team\, die diese planen\, vorbereiten und implementieren. \nSchließlich folgt noch ein Blick in die Zukunft\, denn die ISS ist auch ein Testfeld für Langzeitmissionen zum Mond und zum Mars. Das Ende der ISS ist jedoch angekündigt – 2031 wird sie voraussichtlich in die Erdatmosphäre zurückgeführt und soll kontrolliert abstürzen. Wie geht es danach weiter? Ein Ausblick zeigt\, dass die Menschheit auch weiterhin für die Erde ins All gehen will. \nNach Absolvieren einer Lehre und anschließenden Tätigkeit als Feinmechaniker und dem Beschreiten des „2. Bildungswegs“ studierte Volker Schmid Luft- und Raumfahrttechnik an der FH Aachen. Seit 1996 war er Raumfahrtingenieur beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR e.V.). für Systemanalysen zukünftiger Raumtransportsysteme. Parallel belegte er ein Masterstudium „Space Systems Engineering“ an der TU Delft. Ab 2001 begleitete er als Programm-Manager im DLR-Raumfahrtmanagement Entwicklung\, Produktion und Betrieb des europäischen Raumtransporters ATV als Teil der ESA-ISS Programms und andere Programmelemente. Von 2011 bis 2020 war er Leiter der Fachgruppe ISS im DLR-Raumfahrtmanagement in der Abteilung Astronautische Raumfahrt\, ISS und Exploration\, 2019/2020 Abteilungsleiter Astronautische Raumfahrt\, ISS und Exploration und Delegationsleiter im ESA Programmrat Human Spaceflight and Exploration (PB-HME) bis zur Fusion von zwei Abteilungen. Seit 2011 ist er als DLR-Missionsleiter verantwortlich für den deutschen Anteil der ISS-Missionen (Planung\, Implementierung und Begleitung\, das „Gesicht“ der Missionen am Boden): Blue-Dot (Alexander Gerst in 2014)\, horizons (Alexander Gerst in 2018)  und Cosmic Kiss (Matthias Maurer in 2021/2022). Er hat 15 unterschiedliche ISS-Experimente initiiert\, begleitet oder geleitet. 15 Jahre lang betreute er das ESA ATV-Programm für Deutschland\, diente als deutscher ESA Delegierter im Utilisation and Exploration Board und im Human Spaceflight and Exploration Program Board. Seit 1.6.2023 ist er als Berater und Referent der Vorstandsvorsitzenden des DLR e.V. für Raumfahrt und Luftfahrt tätig. \nKann ein solch hochkompetenter Mensch sein umfangreiches Wissen verständlich vermitteln? Um es in Annäherung an Barack Obama zu sagen: Yes\, he can! Volker Schmid hat schon manchen Vortrag vor Kindern und Jugendlichen gehalten … Und im Vortragsjahr 2024/25 hat er das auch bei uns eindrucksvoll unter Beweis gestellt – wir erinnern uns gerne an seinen Vortrag im Wissenschaftlichen Verein!
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SUMMARY:Dr. Peter Arnold Heuser\, Zwischen Ordalienmentalität und experimentellem Denken. Hexenproben (Wasserprobe\, Stigmaprobe) im frühneuzeitlichen Kurfürstentum Köln als historische Erkenntnisquellen
DESCRIPTION:Die Hexenverfolgungen der Frühen Neuzeit in Mitteleuropa sind ein facettenreiches Arbeitsfeld historischer Forschung\, insbesondere als ein Gegenstand der historischen Konflikt-\, Gewalt- und Kriminalitätsforschung. Ihre geschichtswissenschaftliche Deutung und Einordnung erfordert ein Studium der Ideen- und Wissenschaftsgeschichte\, der Territorial- und Verwaltungsgeschichte\, der Religions- und Kirchengeschichte im konfessionellen Zeitalter\, der Rechts- und Sozialgeschichte\, der historischen Anthropologie\, der historischen Klimaforschung\, der Literatur- und Medizingeschichte. Gegenstand des Vortrags ist mithin ein ebenso komplexes wie ertragreiches Feld geschichtswissenschaftlichen Arbeitens\, bei dessen Vorstellung sich der Referent auf ein regionales Beispiel konzentriert: auf die Zauberei- und Hexenverfolgungen des 16.\, 17. und frühen 18. Jahrhunderts im Kurfürstentum Köln\, dessen Territorium (Rheinisches Erzstift\, Herzogtum Westfalen\, Vest Recklinghausen) sich über Teile des Rheinlands\, Westfalens und des Ruhrgebiets erstreckte. Die lange Konjunktur\, die Hexenproben in diesem Territorium entfalteten\, insbesondere die Kaltwasserprobe und die Nadel- oder Stigmaprobe\, bietet Gelegenheit\, Erkenntnispotentiale einer interdisziplinären Hexenforschung auszuloten. \nDer Historiker Dr. Peter Arnold Heuser arbeitet aktuell als Research Associate am interdisziplinären Forschungszentrum Centre for the Classical Tradition (CCT) der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Seit April 2022 ist er zudem ordentliches Mitglied der Historischen Kommission für Westfalen. Zu seinen Publikationsschwerpunkten zählen die historische Friedens-\, Konflikt-\, Gewalt- und Kriminalitätsforschung ebenso wie die Humanismusforschung\, die Kirchengeschichte und Konfessionalisierungsforschung sowie die Bildungs-\, Wissenschafts- und Universitätsgeschichte. In zahlreichen Veröffentlichungen\, darunter in der „Westfälischen Zeitschrift“ oder in den „Rheinischen Vierteljahrsblättern“\, hat er die kurkölnischen Hexenprozesse in der Frühen Neuzeit eingehend unter die Lupe genommen. Informationen zum Lebenslauf finden sich unter https://www.paheuser.de/Curriculum-vitae-Lehre\, das Publikationsverzeichnis unter https://www.paheuser.de/Publikationen.
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SUMMARY:Dr. Christian Klar (FZ Jülich)\, Von der Braunkohle zur Bioökonomie – Das Rheinische Revier als Modellregion für eine biobasierte Kreislaufwirtschaft
DESCRIPTION:Wie kann die Wirtschaft nach der Zeit der fossilen Rohstoffe aussehen? Die regionale Bioökonomie ist eine Antwort auf diese Frage. Ihr Merkmal sind Wertschöpfungsketten\, die auf den regional vorhandenen natürlichen Rohstoffen und Kompetenzen aufbauen. Das Ziel ist eine nachhaltige\, biobasierte Kreislaufwirtschaft innerhalb der Region. In seinem Vortrag gibt Dr. Christian Klar eine grundlegende Einführung in das Konzept der Bioökonomie und zeigt auf\, wie die Initiative BioökonomieREVIER den Wandel im Rheinischen Revier nachhaltig und innovationsorientiert gestaltet. \nNach Abitur und Wehrdienst studierte Christian Klar zunächst Betriebswirtschaft und dann Geographie\, Geologie und Bodenkunde an der Universität zu Köln\, wo er 2009 im Fach Physikalische Geographie promoviert wurde. Tätigkeiten als Projektleiter und Leiter des EU Office der Universität zu Köln schlossen sich an\, bevor er 2013 an das Bioeconomy Science Center am Forschungszentrum Jülich wechselte. Seit 2019 ist er dort Leiter des Transformations-Clusters BioökonomieREVIER.
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SUMMARY:Hauptversammlung des Wissenschaftlichen Vereins am 9. September 2025
DESCRIPTION:Die diesjährige Hauptversammlung des Wissenschaftlichen Vereins findet am Dienstag\, 09.09.2025 ab 18 Uhr in den Räumen der Gladbacher Bank statt. Anschließend freuen wir uns auf unseren „Einstiegsvortrag“ am gleichen Ort (ab 19 Uhr)\, zu dem wir auch Gäste bei freiem Eintritt willkommen heißen. Wir danken schon jetzt der Gladbacher Bank für die erneut erwiesene Gastfreundschaft! \nDie Mitglieder des WV erhalten per Post  zu diesen beiden Veranstaltungen eine gesonderte Einladung sowie die Mitgliedsunterlagen für das Vortragsjahr 2025/26.
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SUMMARY:Dr. Karl Schulze-Hagen\, Eine kurze Geschichte der wissenschaftlichen Ornithologie - Passion\, altes Wissen\, neue Horizonte
DESCRIPTION:Vögel sind fast überall präsent im Umfeld von uns Menschen. Ihre vielfältigen Verbindungen zu unserer Kultur reichen zurück bis in die Vorgeschichte. Die wissenschaftliche Beschäftigung mit ihnen heißt Ornithologie\, die ein prägendes Teilgebiet der Biologie darstellt. Der Vortrag will „im Vogelflug“ einen Überblick von der kultisch-religiösen und jagdlichen Beschäftigung mit den Gefiederten bis zur aktuellen Forschung und zum Naturschutz vermitteln und dabei lebendige Wissenschaftsgeschichte präsentieren. \nDr. Karl Schulze-Hagen ist Diplombiologe und Mediziner mit bis in die Kindheit zurückreichender Faszination für vogelkundliche Themen. Nach seinem Biologie- und Medizinstudium an der Universität Bonn 1970-1979 und der Promotion im Fachgebiet Endokrinologie absolvierte er seine Facharztausbildung an der Universitätsfrauenklinik in Berlin. Seit 1987 ist er gemeinsam mit seiner Frau Mechthild Schulze-Hagen als Gynäkologen in Mönchengladbach niedergelassen. Nebenher ist er in vielfältigen Forschungsprojekten engagiert\, in jüngerer Zeit überwiegend zu Ornithologie-historischen Themen. Davon zeugen über 100 Fachpublikationen\, sieben Bücher und mehrere Preise (u.a. zweimal „best birdbook of the year“ im bekanntermaßen oft Ornithologie-verrückten Großbritannien).
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SUMMARY:Volker Schmid (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt)\, Was wollen all die Staaten auf dem Mond?
DESCRIPTION:Foto: Copyright DGLR e.V. 2014 \nNahezu jeder Mensch kennt den historischen Satz von Neil Armstrong: „Ein kleiner Schritt für einen Menschen – ein großer Schritt für die Menschheit“. Im Juli 1969 betraten erstmals Menschen einen anderen Himmelskörper – den Mond. \nUnser Mond liegt im „Vorgarten des Universums“ und ist mit geeigneten Raketen und Raumschiffen innerhalb weniger Tage erreichbar. Seit einigen Jahren ist er nun wieder verstärkt im Fokus der Raumfahrtnationen. Indien und China haben erfolgreich automatische Sonden und Rover gelandet\, sogar Mondgestein zur Erde zurückgebracht. Die NASA plant nach über 50 Jahren die astronautische Rückkehr zum Mond. Japan baut einen großen Rover für die Mondexploration\, mit dem Astronauten auf der Mondoberfläche größere Strecken zurücklegen können. \nWas hat der Mond zu bieten und was steckt hinter diesem neuen Wettlauf? Zurück zum Mond\, um zu bleiben? Welche Staaten spielen mit\, und wie ist es um die internationale Kooperation bestellt? Welche Pläne haben Europa und Deutschland hierbei? Welche Rolle spielen kommerzielle Firmen? \nDer Vortrag zeigt die Pläne und Vorhaben der Raumfahrtnationen bei Exploration und Nutzung und geht auf die technischen Herausforderungen und Risken ein. \nNach Absolvieren einer Lehre und anschließenden Tätigkeit als Feinmechaniker und dem Beschreiten des „2. Bildungswegs“ studierte Volker Schmid Luft- und Raumfahrttechnik an der FH Aachen. Seit 1996 war er Raumfahrtingenieur beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR e.V.). für Systemanalysen zukünftiger Raumtransportsysteme. Parallel belegte er ein Masterstudium „Space Systems Engineering“ an der TU Delft. Ab 2001 begleitete er als Programm-Manager im DLR-Raumfahrtmanagement Entwicklung\, Produktion und Betrieb des europäischen Raumtransporters ATV als Teil der ESA-ISS Programms und andere Programmelemente. Von 2011 bis 2020 war er Leiter der Fachgruppe ISS im DLR-Raumfahrtmanagement in der Abteilung Astronautische Raumfahrt\, ISS und Exploration\, 2019/2020 Abteilungsleiter Astronautische Raumfahrt\, ISS und Exploration und Delegationsleiter im ESA Programmrat Human Spaceflight and Exploration (PB-HME) bis zur Fusion von zwei Abteilungen. Seit 2011 ist er als DLR-Missionsleiter verantwortlich für den deutschen Anteil der ISS-Missionen (Planung\, Implementierung und Begleitung\, das „Gesicht“ der Missionen am Boden): Blue-Dot (Alexander Gerst in 2014)\, horizons (Alexander Gerst in 2018)  und Cosmic Kiss (Matthias Maurer in 2021/2022). Seit 1.6.2023 ist er als Berater und Referent der Vorstandsvorsitzenden des DLR e.V. für Raumfahrt und Luftfahrt tätig. \nKann ein solch hochkompetenter Mensch sein umfangreiches Wissen verständlich vermitteln? Um es in Annäherung an Barack Obama zu sagen: Yes\, he can! (Volker Schmid hat schon manchen Vortrag vor Kindern und Jugendlichen gehalten …) \n  \n  \n 
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SUMMARY:Dr. Gabriela von Goerne (Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe)\, Optionen für den Klimaschutz: CCS
DESCRIPTION:ACHTUNG! TERMIN VOM 11.2. AUF DEN 25.2.25 VERSCHOBEN!!! \nCCS – das steht für Carbon Dioxide Capture and Storage d.h.\, der dauerhaften Speicherung des Klimagases Kohlendioxid (CO2) im tiefen geologischen Untergrund. Auch Deutschland plant\, CO2 im geologischen Untergrund der deutschen Nordsee zu speichern. Wie das funktionieren kann\, was dabei zu beachten ist und welche Potenziale es gibt\, all das wird der Vortrag beleuchten und diskutiert werden. \nGabriela von Goerne ist promovierte Geologin mit Forschungsschwerpunkt Fluid-Gesteins-Wechselwirkungen. Ihre Forschungsarbeiten führten sie über die TU Berlin und Orleans\, CSIRO Australien\, hin zur Speicherung von CO2 am GFZ Potsdam. Von der Forschung wechselte Gabriela von 2002 bis 2008 zu Greenpeace\, wo sie als Kampaignerin für Klima-und Energie international tätig war. CCS blieb ihr Thema und sie verfasste als eine der Hauptautoren den IPCC Special Report on „Carbon dioxide capture and storage“. Von Greenpeace wechselte Gabriela zum BMU (heute BMUV)\, erst freiberuflich zur wissenschaftlichen Begleitung für CCS-Fragen\, ab 2010 als wissenschaftliche Referentin im Bereich Endlagerstandorte. Seit 2013 ist Gabriela bei der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) im Fachbereich „Nutzungspotenziale des geologischen Untergrundes“ beschäftigt und unterstützt u.a. die internationalen Normungsarbeiten rund um das Thema CCS. Seit 2018 hat sie die Leitung des Fachbereichs inne. \n 
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SUMMARY:Prof. Dr. Eva Schlotheuber (Düsseldorf)\, Verfassung als Prozess - oder die Goldene Bulle zwischen Kaiser und Papst
DESCRIPTION:Die Goldene Bulle\, die Kaiser Karl IV. 1356 auf den Hoftagen in Nürnberg und Metz publizierte\, zählt zu den wichtigsten Dokumenten der deutschen Geschichte. Sie blieb als erstes Grundgesetz des römisch-deutschen Reichs 450 Jahre\, nämlich bis 1806\, in Kraft – gewissermaßen Vorgänger des heutigen modernen Grundgesetzes\, das 2024 70-jähriges Jubiläum feierte. \nAber keinesfalls war die Goldene Bulle zu ihrer Entstehungszeit lediglich eine Verschriftlichung bereits bestehender Privilegien. Sie stellte vielmehr den vorläufigen Endpunkt erbitterter Auseinandersetzungen mit den Päpsten dar. Das ebenso wichtige wie schwierige Unterfangen des Kaisers\, dem Reich eine neue Verfasstheit zu ermöglichen und die Kurfürsten von ihrer neuen Verantwortung zu überzeugen\, wurde zu einem geradezu spannenden Aushandlungsprozess der beiden obersten Gewalten\, Kaiser und Papst. \nNach ihrem Studium seit 1979 in Göttingen und Kopenhagen (Geschichte\, Archäologie und Anthropologie)\, der Promotion an der Universität Göttingen und Tätigkeiten als Wissenschaftliche Assistentin an Hochschulen in Braunschweig und München habilitierte Eva Schlotheuber 2002/2003 am Historischen Seminar LMU München. 2006 folgte die Verleihung des ‚Therese von Bayern Preises‘ der LMU München für „herausragende Forschungsarbeiten und Forschungskonzeption an der Schnittstelle von mittelalterlicher Bildungs-\, Kirchen- und Kulturgeschichte“. Von 2007 bis 2010 hielt sie eine Professur für die Geschichte des Spätmittelalters und der Historischen Hilfswissenschaften an der WWU Münster\, bevor sie 2010 auf den Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte der HHU Düsseldorf berufen wurde. Von 2016 bis 2021 war sie zudem Vorsitzende des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e.V.. Im WS 2021/22 hielt sie zudem eine Gastprofessur in Pavia. Prof. Eva Schlotheuber ist Mitglied in zahlreichen Fach-Beiräten und arbeitet in vielfältigen Forschungsprojekten.  Aus einem dieser Projekte entstand 2023 das Werk „Die Goldene Bulle von 1356 – das Grundgesetz des römisch-deutschen Reichs mit der Prachthandschrift König Wenzels IV“\, das im Handel erhältlich ist.
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SUMMARY:PD Dr. Andreas Dinklage (Greifswald)\, Wendelstein 7-X – der Stellaratorweg zur Energie der Zukunft?
DESCRIPTION:Schon vor etwa 70 Jahren wurden Maschinen erfunden\, mit denen die Energie der Sonne direkt nutzbar gemacht werden sollten: der Astrophysiker Lyman Spitzer Jr. baute in Princeton den ersten ‚Stellarator‘. Mit Hilfe von verschraubten\, ringförmigen Magnetfeldern wird 150 Millionen Grad heiße Materie eingesperrt. Die dann einsetzenden Prozesse sollen einen Fusionsofen antreiben\, der nahezu unerschöpfliche Mengen an Elektrizität und Wärme erzeugen kann.  In einem Energiesystem der Zukunft können grundlastfähige Fusionskraftwerke viele Anforderungen erfüllen\, die anderweitig schwierig bewerkstelligt werden können. Dies macht Fusion sehr attraktiv und die notwendige Forschung und Entwicklung wird aktuell weltweit intensiv betrieben\, insbesondere in allen Industrie- und großen Schwellenländern und zunehmend in privat finanzierten Firmen. \nObwohl jüngste Durchbrüche ein starkes öffentliches Echo erhalten haben\, ist das Fusionsfeuer bisher nicht mit allen notwendigen Eigenschaften auf Erden gezündet worden. Als möglicher Weg zum Erfolg war auch Spitzers Stellartorprinzip trotz grundlegender Vorteile lange abgeschrieben. Dies hat sich jedoch fundamental geändert: das Experiment Wendelstein 7-X in Greifswald konnte zeigen\, dass ehedem unüberwindliche physikalische Grenzen durch computer-gestützte Optimierungen erfolgreich vermieden werden können. Damit öffnen sich neue Wege zu einem möglichen Kraftwerk und neue grundlegende Phänomene in Materie\, heißer als das Sonnenfeuer\, können erstmals erforscht werden. \nPD Dr. Andreas Dinklage studierte von 1991 bis 1995 an der Ruhr-Universität Bochum\, wo er 1995 im Fach Experimentalphysik promoviert wurde; nach seiner Post-Doc-Zeit an der Universität Greifswald habilitierte er dort im Jahr 2002. Neben seiner dortigen Tätigkeit gehört er zum wissenschaftlichen Stab des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik und ist EUROfusion-Projektleiter für den Beitrag der EU zu W7-X\, dem spannenden Projekt\, das er uns in seinem Vortrag näherbringen wird.
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SUMMARY:Prof. Dr. Beate Küpper (HSNR)\, Die distanzierte Mitte: Rechtsextremismus und Demokratiegefährdung in Deutschland
DESCRIPTION:Foto: Daniela König \nAchtung!  \nDiese Veranstaltung findet nicht an einem Dienstag\, sondern an einem Donnerstag statt! \nDie „Mitte“ in Deutschland geht zunehmen in Distanz zur Demokratie\, rechtsextreme Einstellungen sind um ein Dreifaches gestiegen\, Rechtsaußen-Parteien erleben Höheflüge\, gerade auch unter jungen Menschen. Und wer sich für die Demokratie engagiert\, ist zunehmend Bedrohungen ausgesetzt. Diese Entwicklungen sehen viele mit großer Sorge. Ist die Demokratie in Gefahr? Und wie lassen sich Krisen adressieren\, ohne dass sie zu einer Krise der Demokratie werden? Vorgestellt werden Befunde der repräsentativen Mitte-Studie 2022/23 zu demokratiedistanten und rechtsextremen Einstellungen in Deutschland und weiterer aktueller Studien zur Lage. \nBeate Küpper\, Dr. phil\, Dipl. Psych.\, geb. 1968\, ist seit 2011 Professorin für Soziale Arbeit in Gruppen und Konfliktsituationen am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach und dort stellvertr. Leiterin des Instituts SO.CON – Social Concepts. Sie arbeitet v. a. zu Diversity\, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit\, Rechtspopulismus und Rechtsextremismus an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis. Als kooptiertes Mitglied verantwortet sie an der neuen Konfliktakademie der Universität Bielefeld die Linie Kommunale Konflikte. Seit 2016 ist sie Co-Autorin der von der Friedrich-Ebert-Stiftung geförderten “Mitte Studie“ zu demokratiedistanten und rechtsextreme Einstellungen in Deutschland. \n  \n 
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SUMMARY:Dr. habil. Markus Kaim (Berlin)\, Braucht Europa eine eigene Armee?
DESCRIPTION:In der Politik ertönt aus vielen politischen Lagern seit Jahren der Ruf nach einer Europaarmee. Die Motive dafür sind unterschiedlich. Die einen meinen\, eine gemeinsame Armee könne der Motor einer gemeinsamen europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik sein\, die anderen glauben\, sie ermögliche eine effizientere Verwendung der Aufwendungen für Verteidigung und mache deren Erhöhung\, z.B. im Sinne des 2%-Ziels der NATO\, überflüssig. Und einige empfänden es auch als durchaus angenehm\, sich national nicht mehr mit einem wenig geliebten und nicht besonders attraktiven Feld der Politik befassen zu müssen. \nOft bleibt dabei unklar\, was die jeweiligen Protagonisten unter dem Begriff „Europaarmee“ verstehen und welche Voraussetzungen erforderlich sind\, um das entsprechende Konstrukt zu realisieren. Auch über den angestrebten Zeithorizont gibt es sehr unterschiedliche Vorstellungen. Manche scheinen zu glauben\, man könne unmittelbar mit ersten Schritten beginnen oder habe damit bereits begonnen; andere sehen es eher als Vision für eine nicht näher definierte Zukunft. \nDr. habil. Markus Kaim ist Senior Fellow in der Forschungsgruppe Sicherheitspolitik der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Er war von August 2019 bis Juli 2020 Helmut Schmidt Fellow beim German Marshall Fund of the United States in Washington. Zudem forschte und lehrte er als Visiting Scholar am Institute of European\, Russian\, and Eurasian Studies der Carleton University\, Ottawa (2018)\, als DAAD-Professor for German and European Studies an der University of Toronto (2007-08)\, als Vertretungsprofessor für Außenpolitik und Internationale Beziehungen an der Universität Konstanz (2007) sowie als DAAD/AICGS Research Fellow am American Institute for Contemporary German Studies\, Washington (2005). Er ist Lehrbeauftragter an der Universität Zürich\, an der Hertie School of Governance\, Berlin\, und der Bucerius Law School\, Hamburg. \n\n  \n  \n  \n  \n  \n 
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SUMMARY:Dr. Raphael Gebrecht (Bonn)\, Freiheit\, Sittlichkeit und natürliche Determination in  Kants praktischer Philosophie
DESCRIPTION:Achtung! Dieser Vortrag findet nicht im Haus Erholung statt\, sondern im benachbarten Stiftisch Humanistischen Gymnasium! \nWenn die Geschichte der Menschheit\, nach einem Zitat Hegels\, die Geschichte „des Selbstbewusstseins der Freiheit“ ist\, so beginnt dieses Selbstbewusstsein maßgeblich mit Kants Freiheitsbegriff. Wohl kein anderes Lehrstück der kantischen Philosophie wird heutzutage öfter rezipiert. Dies mag zum einen daran liegen\, dass unser heutiges Verständnis von Moral\, Recht und Demokratie durch Kant eine radikale Fundierung im Begriff der menschlichen Freiheit erfahren hat\, zum anderen weil der kantische Freiheitsbegriff auf eine Art und Weise konzipiert wurde\, die auch mit einem naturwissenschaftlichen Weltbild kausalmechanischer Prägung vereinbar ist. \nBeide Aspekte sollen in diesem Vortrag zur Sprache gebracht werden\, um deutlich zu machen\, warum Kant auch 300 Jahre nach seiner Geburt als unverzichtbarer Klassiker der Aufklärung bezeichnet werden muss\, dessen Aktualität kaum höher eingeschätzt werden kann. \nRaphael Gebrecht studierte und promovierte in Philosophie an den Universitäten Köln und Essen. Seine 2023 erschienene Dissertation Wandlungen des Transzendentalen befasst sich mit einer Verhältnisbestimmung des transzendentalen Idealismus Kants zu Schopenhauers Willensmetaphysik. Seit 2022 habilitiert er sich an der Universität Bonn mit einem Projekt zur Willensfreiheit\, das versucht die traditionellen Konzeptionen der klassischen deutschen Philosophie von Kant bis Hegel für aktuelle Diskussionen fruchtbar zu machen.
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LOCATION:Stiftisch Humanistisches Gymnasium\, Abteistr. 17\, Mönchengladbach\, 41061\, Deutschland
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SUMMARY:Prof. Dr. Emanuel Richter (Aachen)\, Was soll Politik heutzutage leisten? Ihre Bedeutsamkeit und ihre Missverständnisse
DESCRIPTION:Was ist heute Politik? In Zeiten von Umweltkrisen\, sozialen Spannungen\, Migration\, Populismus und neuen Kriegen richten sich große Erwartungen an die Politik. Sie erlangt eine wachsende Bedeutsamkeit. Aber gleichzeitig breiten sich fatale Missverständnisses über sie aus. Die Einsicht in das notwendige Miteinander und in die Teilhabe jedes Einzelnen an der Organisation des Zusammenlebens schwindet\, der Sinn für das Gemeinsame verblasst. Neue Aufgaben der Politik im Bereich der Steuerung des Marktgeschehens\, der technologischen Neuerungen und des Mensch-Natur-Verhältnisses werden verkannt. \nDaher ist ein neues Politikverständnis gefragt\, das zunächst die eigene Einbindung in die politische Problembewältigung erkennt. Wir alle sind viel enger mit dem politischen Geschehen verwoben\, als uns bewusst und manchem lieb ist. Darüber hinaus muss verdeutlicht werden\, dass die großen Menschheitsfragen nach politischen Lösungen rufen. Das erzeugt ein neuartiges Verständnis von Fortschritt und Zukunft. Im Vortrag und in der anschließenden Diskussion wird den spannenden Fragen nachgegangen\, was heute Politik ist\, was sie leisten kann\, und welcher nachhaltige Gestaltungsauftrag ihr zukommt. \nProf. Dr. Emanuel Richter war nach Lehrtätigkeiten in den USA von 2000 bis 2020 Professor für Politische Wissenschaft an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen. Seitdem ist er als Publizist sowie als Kommentator des politischen Geschehens in Fernsehen\, Rundfunk und Presse tätig. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Demokratietheorie\, zur europäischen Integration und zum Republikanismus\, darunter zuletzt: „Was ist heute Politik? Merkmale\, Handlungsfelder\, Problemstellungen“\, Campus Verlag 2024.
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SUMMARY:Dr. Martin Kessler (Rheinische Post)\, Ist seriöser Journalismus noch zeitgemäß?
DESCRIPTION:Achtung! Diesen Vortrag hören Sie nicht im Haus Erholung\, sondern in der Gladbacher Bank – Gäste sind willkommen (kein Unkostenbeitrag)! \nWie seriös ist der Journalismus in Zeiten von Internet und sozialen Medien? \nEs gibt keine Definition des Berufsbild eines Journalisten. Jeder kann sich nach Artikel fünf Grundgesetz so nennen\, und das ungebremste Mitteilungsbedürfnis in den sozialen Medien spiegelt das perfekt wider. Trotzdem sind seriöse Medien wichtig\, in Zeiten der Angriffe auf unsere Demokratie sogar noch mehr als in der Vergangenheit. Was einen guten Journalisten ausmacht\, wie er vorgehen sollte\, welche Voraussetzungen er mitbringen muss und wo er Verantwortung übernimmt – darüber möchte Dr. Martin Kessler gerne sprechen. \nDr. Martin Kessler ist als Leitender Redakteur Politik für die politische Berichterstattung und die Meinung der Rheinischen Post verantwortlich. Er hat in Köln Volkswirtschaft studiert und in Duisburg promoviert. Danach arbeitete er als Wirtschaftsredakteur und Bonner Korrespondent für die Wirtschaftswoche und ist seit 1997 bei der Rheinischen Post. Dort war er Finanzkorrespondent in der Parlamentsredaktion in Bonn\, Leiter der Wirtschaftsredaktion in Düsseldorf und Chef der Parlamentsredaktion in Berlin. Seit 2010 leitet er die Politikredaktion\, wo er sich insbesondere um Meinung und Analyse kümmert. \n 
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SUMMARY:Hauptversammlung des Wissenschaftlichen Vereins am 24. September 2024
DESCRIPTION:Die diesjährige Hauptversammlung des Wissenschaftlichen Vereins findet am Dienstag\, 24.09.2024 ab 18 Uhr in den Räumen der Gladbacher Bank statt. Anschließend freuen wir uns auf unseren „Einstiegsvortrag“ am gleichen Ort (ab 19 Uhr)\, zu dem wir auch Gäste bei freiem Eintritt willkommen heißen. Wir danken schon jetzt der Gladbacher Bank für die erneut erwiesene Gastfreundschaft! \nDie Mitglieder des WV erhalten per Post  zu diesen beiden Veranstaltungen eine gesonderte Einladung sowie die Mitgliedsunterlagen für das Vortragsjahr 2024/25.
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SUMMARY:Prof. Dr. Constantin Goschler\, Kompromisse ohne Ende oder Ende des Kompromisses? Konfliktkultur in der Bundesrepublik zwischen Parlamentarismus und politischen Bewegungen
DESCRIPTION:Achtung! \n⚠️ Terminverlegung vom 9. auf den 16.4.24!  ⚠️ \n\nDemokratie\, so heißt es\, basiert auf der Fähigkeit zum Kompromiss zwischen Mehrheit und Minderheit. Doch mehren sich die Besorgnisse\, dass in der Bundesrepublik die Fähigkeit zum Kompromiss abnimmt. Dies zeigt sich besonders\, wenn Parlamentarismus und politische Bewegungen außerhalb des Parlaments aufeinandertreffen. In diesem Vortrag wird es darum gehen\, sich mit der Rolle des Kompromisses in der politischen Kultur der Bundesrepublik auseinander zu setzen. Ist die Demokratie also durch einen allmählichen Verlust der Kompromissfähigkeit bedroht? \nProf. Dr. Constantin Goschler legte 1986 seine Erste Staatsprüfung für das Lehramt Deutsch und Geschichte in Bayern ab\, war dann zunächst Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte\, München und wurde 1992 zum Dr. phil. an der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert. Bevor er 2002 zum Privatdozenten für Neuere und Neueste Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin ernannt wurde\, betätigte er sich als Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Zeitgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin\, am Institut für Internationale Beziehungen der Karls-Universität\, Prag sowie am Minda de Gunzburg Center for European Studies der Harvard University\, Cambridge (Mass.). Auf seine Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Zeitgeschichte an der Friedrich-Schiller Universität Jena folgte dann eine Vertretungsprofessur an der Ruhr-Universität Bochum (LS für Neuere und Neueste Geschichte II)\, die im September 2006 in einen Ruf auf den dortigen Lehrstuhl für Zeitgeschichte mündete.  2022/23 war Prof. Goschler Gerda Henkel Visiting Professor an der London School of Economics und am Deutschen Historischen Institut London. Seine Forschungsschwerpunkte sind zum einen die Wiedergutmachung und Erinnerungskultur in Europa und die Geschichte der Juden in Deutschland nach 1945\, nicht zuletzt aber auch die Geschichte der Transformation der Bundesrepublik seit 1990. \n\n 
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SUMMARY:Prof. Dr. Marianne Bechhaus-Gerst\, Rheinischer Kolonialismus? – Eine Spurensuche zwischen Metropole und Provinz
DESCRIPTION:Das Thema der regionalen Verortung von Kolonialismus ist seit einiger Zeit in der historischen Forschung angekommen. Ein Bundesland oder dessen Teilregionen  in den Blick zu nehmen\, ist überhaupt erst möglich\, weil in den letzten 15 Jahren verschiedene stadtbezogene Initiativen oder einzelne Historiker*innen kolonialgeschichtliche Erkenntnisse erarbeitet haben\, so z.B. in Köln\, Düsseldorf\, Aachen\, Bielefeld\, Dortmund\, Essen und Hagen. \nLassen sich auf dieser Grundlage erste Antworten geben auf die Fragen: Gab es einen „rheinischen Kolonialismus“? Gibt es mit Blick auf die koloniale Vergangenheit für das Rheinland Spezifisches zu berichten? \nDas Rheinland war ein Zentrum der Industrialisierung und des wachsenden Handels\, das sich spätestens ab dem 19. Jahrhundert zunehmend global vernetzte. Daraus ergab sich ein wachsendes Interesse an eigenen Kolonialgebieten bei Industrie und Handel. Gerade aber die globalen Wirtschaftsbeziehungen und -interessen erscheinen charakteristisch für die im 19. Jahrhundert aufstrebende Industrieregion Rheinland mit ihrem wachsenden Bedarf an Rohstoffen und Absatzmärkten. Von diesen Rohstoffen abhängige Produkte wurden erschwinglicher auch für die sogenannten Normalbürger – zu erwähnen wäre hier die breite Palette an sogenannten Kolonialwaren – und ebneten z.B. den Weg in eine autofahrende Moderne. \nDer Vortrag nimmt die kolonialen Spuren in größeren und kleineren Städten des Rheinlands auf und geht dabei speziell auf die koloniale Vergangenheit der Städte Mönchengladbach und Rheydt ein\, die im Zentrum eines aktuellen Forschungsprojekts der Vortragenden steht. \nProf. Dr. Marianne Bechhaus-Gerst\, geboren und aufgewachsen in Mönchengladbach\, ist Afrikanistin\, Historikerin und Kulturwissenschaftlerin. Sie forscht und schreibt zur Geschichte von Menschen afrikanischer Herkunft in Deutschland\, zur deutschen Kolonialgeschichte\, zum Kolonialismus im Rheinland und zur deutsch-afrikanischen Begegnungsgeschichte. Als Kuratorin hat sie Ausstellungen zur kolonialen Vergangenheit Kölns und Aachens\, zu Klischees und Vorurteilen in der deutschen Gesellschaft und zu Konstruktionen von Afrika in der Alltagskultur eingerichtet. \nSie ist die Initiatorin und Vorsitzende von „Köln Postkolonial – ein lokalhistorisches Projekt der Erinnerungsarbeit“. Seit vielen Jahren ist sie im Bereich Interkulturelle Kommunikation und Bildung\, als Anti-Rassismus-Trainerin und Critical Whiteness-Coach tätig. \nZu ihren letzten Publikationen gehört der mit Joachim Zeller herausgegebene Sammelband „Deutschland Postkolonial?“ sowie der gerade erschienene mit Stefanie Michels und Fabian Fechner herausgegebene Sammelband „Nordrhein-Westfalen und der Imperialismus“.
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SUMMARY:Priv. Doz. Dr. Markus Röllig\, Orion unter der Lupe – James Webb auf der Suche nach jungen Sternen
DESCRIPTION:Achtung! Dieser Vortrag findet an einem MONTAG statt! \nDas James-Webb-Space-Teleskop der NASA läutet die nächste Ära der Infrarotastronomie ein. Mit spektakulären neuen Ergebnissen gewinnen Astronomen einen bisher unerreichten Einblick in die Geheimnisse unseres Universums. Das Teleskop\, seine Instrumente an Bord und die Details seiner Mission sind so spannend\, dass wir einen genaueren Blick darauf werfen wollen. Die neuesten Ergebnisse der Mission werden natürlich ebenfalls genauer vorgestellt. \nPD Dr. Markus Röllig ist Wissenschaftlicher Direktor und Forschungsleiter am Physikalischen Verein in Frankfurt. Seine Forschung beschäftigt sich mit physikalischen und chemischen Prozessen im interstellaren Medium und wie diese mit der Entstehung von Sternen und Planeten zusammenhängen. Darüber hinaus ist er der Chefentwickler des numerischen PDR Codes KOSMA-tau (PDR steht hierbei für Photonendominierte Regionen oder Photodissoziationsregionen). Nach seinem Studium an der Universität Frankfurt/Main wurde er dort 2002 promoviert. Es folgten Tätigkeiten am Physikalischen Institut der Universität zu Köln und am Argelander-Institut für Astronomie in Bonn\,  bevor er 2013 an der Universität zu Köln habilitierte und die venia legendi erwarb. 2023 kehrte er dann nach Frankfurt/Main zurück.
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SUMMARY:Achtung! Terminverschiebung! Prof. Dr. Linda Breitlauch\,  (Serious) Games und Gamification: Wie digitale Technologien begeistern und verändern
DESCRIPTION:Achtung! Diesen Vortrag mussten wir vom 6.2. auf den 27.2. verschieben! \nDigitale Technologien\, insbesondere Games\, haben die Art und Weise revolutioniert\, wie wir lernen\, interagieren und uns unterhalten. Serious Games\, die speziell für Bildungs- und Trainingszwecke entwickelt wurden\, bieten ein interaktives und motivierendes Lernerlebnis. Gamification andererseits integriert spielähnliche Elemente in nicht-spielerische Kontexte\, um Nutzer zu engagieren und Verhalten idealerweise positiv zu beeinflussen. \nIm Rahmen des Vortrags werden die Schlüsselaspekte von (Serious) Games und Gamification beleuchtet. Es werden die Mechanismen hinter der Faszination dieser Ansätze erläutert und wie sie Motivation\, Lernbereitschaft und Problemlösungsfähigkeiten verbessern können. Die Auswirkungen auf verschiedene Bereiche wie Bildung\, Gesundheitswesen\, Unternehmenswelt und soziale Interaktion werden ebenso betrachtet. Dabei wird auf das enorme Potenzial hingewiesen\, das (Serious) Games und Gamification bieten\, um digitale Technologien nicht nur zur Unterhaltung\, sondern auch zur Bildung und Veränderung unserer Welt einzusetzen. Mit einem wachsenden Interesse und kontinuierlicher Weiterentwicklung können diese Ansätze einen bedeutenden Einfluss auf unsere Zukunft haben\, indem sie Begeisterung wecken\, Wissen fördern und uns dazu inspirieren\, aktiv an positiven Veränderungen teilzunehmen. \n\n\nProf. Dr. Linda Breitlauch studierte zuerst Betriebswirtschaftslehre\, bevor sie an der Hochschule für Film und Fernsehen in Babelsberg ein Studium der Film- und Fernsehdramaturgie absolvierte. 2008 promovierte sie über Dramaturgie in Computerspielen. Neben Projektleitungen im Export und Verlagswesen führte sie als Creative Producer u. a. verschiedene Filmprojekte durch\, verfasste Drehbücher\, Spielkonzepte sowie wissenschaftliche und fachjournalistische Beiträge. Von 2001 bis 2006 entwickelte sie innerhalb eines Hochschulverbundes Lern- und Spielprojekte für Hochschulen und den Medienbereich. 2007 wurde Linda Breitlauch zur ersten Professorin für Gamedesign an die Mediadesign Hochschule in Düsseldorf berufen. 2013 wechselte sie als Fachbereichsleiterin Medienwissenschaft an die GA Hochschule der digitalen Gesellschaft und hat als Gründungspräsidentin die Etablierung der ersten spezialisierten Games Hochschule in Deutschland begleitet. Seit April 2014 lehrt sie Game Design im Studiengang „Intermedia Design“ an der Hochschule Trier. Sie lehrt und forscht mit besonderem Fokus auf interaktivem Storytelling\, Serious Games und Gamification sowie Dramaturgie. Zudem ist sie u. a. als Gutachterin tätig und berät in den Bereichen Serious Games und Storytelling im Spiel. 2011 wurde sie nominiert für den „European Women in Games Hall of Fame Award“ in London. Sie ist Jurymitglied des Deutschen Computerspielpreises\, des Deutschen Entwicklerpreises\, des amigo award sowie des reddot: design awards. Sie ist Mitglied im Vorstand des GAME Bundesverband sowie im Advisory Board der Computerspielekonferenz GDC Europe.
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SUMMARY:Achtung! Terminverschiebung! Prof. Dr. Gabriele Diewald\, Geschlechtergerechte Sprache aus linguistischer Sicht
DESCRIPTION:Achtung! Diesen Vortrag mussten wir vom 27.2. auf den 6.2. verschieben! \nDie Debatte um geschlechtergerechte Sprache und um bestimmte sprachliche Formen\, die diesem Zweck dienen sollen (auch als „Gendern“ geläufig)\, ist in jüngerer Zeit wieder stark aufgeflammt. Der Vortrag behandelt die linguistischen – strukturellen und lexikalischen – Möglichkeiten und Restriktionen des Deutschen zur Adressierung und Bezeichnung von Personen sowie die pragmatischen und kommunikativen Faktoren\, die den Sprachgebrauch und damit den Sprachwandel steuern. Der Hintergrund ist die Auffassung\, dass sich aus einem fachlichen Blickwinkel aktuelle Fragen und Streitpunkte sachorientiert thematisieren und vielleicht auch lösen lassen. \nNach unserem Eröffnungsvortrag vom 26. Oktober 2021\, in dem sich Dr. Jessica Ammer bereits mit diesen Fragen auseinandersetzte\, haben wir nun Prof. Gabriele Diewald (Hannover) zur weiteren Reflexion der in Teilen unserer Gesellschaft heftigen Debatte des Themas „Gendern“ gewinnen können. \nNach ihrem Studium der Germanistik und Anglistik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der University of Kent\, Canterbury wurde Gabriele Diewald  in Germanistischer Linguistik promoviert und errang im gleichen Fach auch ihre Habilitation. Forschungs- und Lehraufenthalte führten sie u.a. an die Stanford University (USA)\, die Unversidade de São Paulo (Brasilien) und die University of Georgia\, Athens (USA). \nIn den Jahren 2000 – 2001 war Gabriele Diewald Professorin für deutsche Sprachwissenschaft an der Universität Hamburg\, seit 2001 ist sie Professorin am Deutschen Seminar an der Leibniz Universität Hannover. Von 2007 – 2012 war sie dort auch Vizepräsidentin für Lehre\, Studium und Weiterbildung. \nIhre aktuellen Forschungsschwerpunkte sind Sprachwandel und das Zusammenwirken sprachstruktureller und pragmatischer Faktoren bei Veränderungsprozessen. Sie hat mehrere interdisziplinäre Forschungsprojekte zum Thema „Geschlechtergerechte Sprache“ geleitet und ist (Ko-)Autorin von einschlägigen Handbüchern und Sprachratgebern des Dudenverlags sowie von Fachartikeln. \n 
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SUMMARY:Prof. Dr. Barbara Fruth\, Retten Bonobos den Regenwald im Kongo?
DESCRIPTION:Die Demokratische Republik Kongo ist mit einer Fläche von über 2\,3 Mio. km² das drittgrößte Land des afrikanischen Kontinents. Über 1/3 der immensen Landesfläche sind von tropischem Regenwald\, nach dem Amazonas dem zweitgrößten unserer Erde\, bedeckt. Trotz dieser Dimensionen\, trotz ihrer schweren Zugänglichkeit\, sind die Wälder und ihre Bewohner gefährdet. Der Bonobo (Pan paniscus) ist eine der drei afrikanischen Menschenaffenarten\, die in diesen Wäldern beheimatet sind. \nDer Vortrag wird das LuiKotale Bonobo-Projekt (LKBP)\, das seit 2002 unter dem Schirm der Max-Planck-Gesellschaft in der Pufferzone des Salonga-Nationalparks forscht\, vorstellen. Es ist eine der wenigen Initiativen weltweit\, die sich zum Ziel gesetzt haben\, das Verhalten und die Ökologie von Bonobos in freier Wildbahn zu untersuchen. Dabei wird sowohl die Rolle der Bonobos im Ökosystem beleuchtet\, als auch ihr außergewöhnliches Sozialsystem\, in dem Weibchen kooperieren\, die Männchen dominieren und letztere lebenslange Beziehungen zu ihren Müttern pflegen. Im Gegensatz zu ihren nächsten Verwandten\, den Schimpansen (P. troglodytes) scheint physische Aggression schwach ausgeprägt\, was auf die engen sozialen Bande zurückgeführt wird. \nDas Projekt\, das auch die Nutzung der lokalen Fauna und Flora durch die lokale Bevölkerung untersucht\, bemüht sich um Lösungsansätze\, den Menschen langfristig als Teil des Ökosystems zu integrieren. Allerdings stellen die Jagd und der Verlust des Lebensraums durch Brandrodung eine ernsthafte Bedrohung für das Überleben der Bonobos dar. Um die Bonobo-Populationen in freier Wildbahn zu schützen\, engagiert sich das Projekt in den Dörfern rund um das Untersuchungsgebiet. Kann es mit Hilfe einer Kombination aus Forschung und Schutzmaßnahmen gelingen\, dem Miteinander von Mensch und (Wild)tier eine Zukunft zu geben? Gibt es Möglichkeiten\, den natürlichen Lebensraum der Bonobos zu schützen\, das Verschwinden natürlicher Ressourcen aufzuhalten und damit schlussendlich auch zum Wohlergehen traditioneller Gesellschaften beizutragen? \nProf. Dr. Barbara Fruth studierte Biologie mit den Schwerpunkten Zoologie\, Ethologie\, Ökologie und Botanik an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Nach mehreren PostDocs in Deutschland und den USA leitete sie ein vom BMBF gefördertes Langzeitprojekt am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie. Sie habilitierte sich 2014 an der LMU und arbeitete dort als Privatdozentin\, bis sie 2016 einem Ruf an die Liverpool John Moores University (LJMU)\, UK\, folgte. 2021 kehrte sie als Leiterin der Forschungsgruppe „Bonobo Behavioral Ecology“ an das Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie in Konstanz zurück. Sie ist weiterhin als Gastprofessorin an der LJMU und am „Centre for Research and Conservation der Royal Zoological Society of Antwerp“ (CRC/KMDA)\, Belgien\, tätig. Zusammen mit ihrem Mann\, Dr. Gottfried Hohmann\, erforscht sie seit über 30 Jahren Bonobos in der DR Kongo. Im Jahr 2001 gründeten sie das LuiKotale Bonobo Projekt\, im Jahr 2011 den Verein „Bonobo Alive e.V.“\, dessen Vorsitzende Barbara Fruth bis heute ist.
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SUMMARY:Eine besinnliche Adventszeit und ein friedliches Weihnachtsfest ...
DESCRIPTION:… wünschen wir all unseren Mitgliedern und Freund*innen! Wir freuen uns auf das Jahr 2024 mit vielen weiteren interessanten Vorträgen und Diskussionen!
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SUMMARY:Prof. Dr. Angelika Brandt\, Die Zukunft der Ozeane
DESCRIPTION:Die Ozeane sind der größte Lebensraum der Welt\, und sie sind sehr wichtig für unsere globalen Kreisläufe. Sie tragen zu ca. 80 Prozent unseres Wärmehaushaltes bei\, zu 50 Prozent unseres Sauerstoffhaushaltes\, schlucken mehr als 30 Prozent unserer CO2-Emissionen und beherbergen 50 – 80 Prozent aller Arten auf der Erde. Aber auch der lokale ökonomische Beitrag der Ozeane ist sehr groß: So erfolgen 90% aller Transporte über die Ozeane\, und ca. 800 Millionen Menschen leben von der Fischerei. Die gesellschaftliche Bedeutung der Ozeane äußert sich u.a. darin\, dass 40% der Weltbevölkerung am Meer leben\, sich mehr als 4 Milliarden Menschen aus dem Meer ernähren und es die Menschen aufgrund der Schönheit des Meeres und seiner kulturellen Bedeutung an die Küsten zieht. \nDoch das Anthropozän und das exponentielle Bevölkerungswachstum verändern die Meere. Durch Plastikmüll\, Erderwärmung und Ozeanversauerung\, Ölunfälle u.a. erleben wir eine Beschleunigung des Biodiversitätsverlustes. Die daraus resultierenden Veränderungen für die Biodiversität\, Veränderungen der Nahrungsnetze\, Rückgang des Permafrostes in der Arktis etc. haben einen starken Einfluss auf die lokale Bevölkerung\, aber auch auf globale Systeme. Und jüngst erst ist die Ausbeutung des Meeresbodens als Rohstofflieferant in den Focus geraten – mit der Verschiebung möglicher Lösungen auf der Konferenz der Meeresboden-Behörde ISA im Juli diesen Jahres. \nProf. Dr. Angelika Brandt studierte Biologie\, Anglistik und Pädagogik an der Universität Oldenburg. Sie wurde 1995 Universitätsprofessorin an der Universität Hamburg und Kuratorin der Abteilung Wirbellose II (Crustacea und Polychaeta) am Zoologischen Museum Hamburg\, das sie von 2004-2009 leitete. Ihre Forschungen in der südpolaren Tiefsee wurden vom Time Magazin 2007 als eine der 10 bedeutendsten wissenschaftlichen Entdeckungen bezeichnet. Dafür vergab ihr National Geographic 2007 den Titel “Adventurer of the Year“ und SCAR die Medal for Excellences in der Polarforschung. Seit April 2017 ist sie Abteilungsleiterin der Marinen Zoologie des Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt und lehrt an der Goethe-Universität. Sie erforscht die Makrofauna der Tiefsee und Polarregionen\, hat bisher 29 Expeditionen durchgeführt und mehr als 400 Publikationen verfasst. Für die UN Dekade für Ozeanforschung und Nachhaltige Entwicklung vertrat Angelika Brandt die Mission „Clean Ocean“ mit einem internationalen Team für das Online-Laboratory.
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